Archive for the ‘Entwicklungspolitik’ Category

Zehn Thesen zur Kritik der Grünen Ökonomie

Thursday, May 31st, 2012

Die BUKO Arbeitsgruppe hat kürzlich zehn Thesen zur Kritik der Grünen Ökonomie veröffentlicht. Sie zeigt, warum die “Green Economy am Anspruch einer Ökologisierung der Wirtschaft unter den gegebenen kapitalistischen und imperialen Verhältnissen und vor dem Hintergrund eines unhinterfragten Fortschrittsglaubens scheitern muss.” Die Thesen sind in Deutsch, Englisch und Spanisch zugänglich.

Freihandelsabkommen der EU mit Kolumbien und Peru

Saturday, January 8th, 2011

Die zweite Eroberung: Das EU-Freihandelsabkommen mit Kolumbien und Peru – von Thomas Fritz | FDCL (Berlin), TNI (Amsterdam), September 2010, ISBN: 978-3-923020-49-2

Das Buch zum Download auf der Seite des FDCL

Aus der Einleitung: Am 19. Mai 2010 wurde das Freihandelsabkommen zwischen Peru, Kolumbien und der Europäischen Union beim EU-Lateinamerika-Gipfel in Madrid unterzeichnet. Gleichwohl tritt das Abkommen damit noch nicht in Kraft, denn noch müssen das Europäische Parlament sowie der kolumbianische und peruanische Kongress zustimmen. In der EU bedarf es möglicherweise zusätzlich der Ratifizierung durch die Parlamente der Mitgliedstaaten. Im Europaparlament wird die Debatte über die Annahme für Anfang 2011 erwartet. Doch aufgrund der sozialen und ökologischen Risiken des Abkommens sowie der zahlreichen Menschenrechtsverletzungen vor allem in Kolumbien, aber auch in Peru, regt sich nicht nur der Protest von zivilgesellschaftlichen Gruppen, sondern auch von manchen Abgeordneten. Unter Gewerkschaften und sozialen Bewegungen stößt der Vertrag auf breite Ablehnung. Sie fordern, ihn nicht zu ratifizieren.

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Die EU-Handels- und Rohstoffpolitik

Friday, December 24th, 2010

Die neue Jagd nach Ressourcen: Wie die EU-Handels- und Rohstoffpolitik Entwicklung bedroht – WEED, 2010, in Deutsch, Englisch und Französisch.

Aus der Einleitung: Die Rohstoffinitiative wurde 2008 von der Europäischen Kommission vorgestellt. Sie stellt eine große Importabhängigkeit der EU von strategisch wichtigen Rohstoffen, wie den „Hightech“-Metallen Kobalt, Platin und Titan, seltenen Erden, aber auch von anderen Ressourcen wie Holz, Chemikalien sowie Fellen und Häuten fest. Als Hauptproblem beim Zugang zu diesen Stoffen identifizierte die Kommission eine Zunahme staatlicher Maßnahmen, die den internationalen Rohstoffhandel verzerren würden. Hierzu zählen insbesondere Ausfuhrsteuern und restriktive Investitionsregeln. China, Russland, die Ukraine, Argentinien, Südafrika und Indien wurden als die Schwellenländer mit den meisten Beschränkungen aufgeführt. Aber auch andere Entwicklungsländer, insbesondere rohstoffreiche Länder in Afrika und Südamerika, stehen auf der Liste der EU.

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Handels- und Klimakarawane von Genf nach Kopenhagen

Wednesday, December 2nd, 2009

caravanreaderSocial and Climate Justice Caravan (Bulletin), 2009

PDF-English

www.climatecaravan.org