“Building the Unsettling Force” – “Aufbau der Unruhekraft” – ist das Motto des nationalen Kongresses gegen Armut, der von der „Poor Peoples Economic Human Rights Campaign (PPEHRC)“, der „Social Welfare Action Alliance (SWAA)“, „Women in Transition“ und „Disappeared in America – Hiding the Poor“ sowie lokalen Aktionsgruppen vom 16.-19. Juli 2009 in Louisville/Kentucky in den Räumen der Spalding-Universität veranstaltet wird.
Ungefähr 200 Menschen nehmen daran teil, aus vielen Gegenden der USA, von Florida bis Kalifornien, von Maine bis Tennessee und auch aus Kanada. Keine Konferenz über Armut, sondern eine Konferenz der Anti-Armutsbewegungen der von Armut betroffenen Menschen, wie sie in den meisten Städten Amerikas heute existieren. Grassroots-Bewegungen, zu denen aufgrund der Wirtschaftskrise immer mehr Menschen mit klassischem Mittelschichtshintergrund kommen, aber auch Sozialarbeiterinnen aus den Ämtern und Pflegekräfte aus den Krankenhäusern, die entweder von Arbeitslosigkeit betroffen sind oder aber die Verschlechterung der Arbeitsbedingungen nicht mehr ertragen. Auch einige Gewerkschafter und Uni-Profs nehmen an der Konferenz teil.
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